Das Vorarlberger Gipfelbuch

Heike Bechtold, „Das Vorarlberger Gipfelbuch – 101x hoch hinaus“, Tyrolia Verlag Innsbruck Wien, 3. aktualisierte Auflage 2022

Was für ein wunderbares Buch – umfassend in seinen Inhalten, mit Begeisterung und Akkuratesse verfasst und herrlich bebildert, kurz gesagt: ein Standardwerk! 

Alle namhaften Vorarlberger Gipfel, aber auch etliche weniger bekannte und doch sehr lohnende Bergziele finden sich in diesem Werk, das all jenen wärmstens ans Herz gelegt werden kann, die die alpinen Gefilde im westlichsten Bundesland Österreichs erkunden wollen. 

Ein überwiegender Teil der Wanderungen, die in dem Buch vorgestellt werden, ist gut mit Bahn und Bus erreichbar. Diese Touren sind in den Kartenausschnitten, die es bei jedem Tourentipp gibt, durch Haltestellen-Symbole gekennzeichnet. Einige weitere Bergwanderungen lassen sich mit Adaptierungen der Route ebenfalls mit ÖV-Anreise durchführen. Genauere Angaben zu den Bus- und Bahnverbindungen enthält das Buch zwar nur an einigen Stellen; dies ist aber kein Problem, denn der öffentliche Verkehr ist in Vorarlberg vorbildlich ausgebaut und die An- und Abreise-Infos können auf www.vmobil.at mühelos und schnell recherchiert werden. 

Wer mehr über die Autorin und das Zustandekommen des Buches erfahren möchte, dem sei eine Sendung von Radio Vorarlberg empfohlen, in der Heike Bechtold im Sommer 2021 zu Gast war – unter dem Link https://vorarlberg.orf.at/radio/stories/3111046/ als Podcast abruf- und nachhörbar. 

Tipp: Schöne Öffi-Touren im Ländle findest du auch auf „Bahn zum Berg“ Feldkirch.

Peter Backé

Peter Backé, geb. 1960, verbringt seit seiner Kindheit einen großen Teil seiner Freizeit in den Bergen. Besonders oft ist er in den Wiener Hausbergen unterwegs, sehr gerne aber auch in den Südalpen. Er ist Autor der Bücher „Mit Bahn und Bus zum Berg - Österreich: Die 75 schönsten Wandertouren“ (Freytag & Berndt), „Mit Bahn und Bus in die Wiener Hausberge“ (Rother Bergverlag) und „Bike&Hike Oberösterreich Steiermark“ (Kral Verlag) sowie zahlreicher Artikel in Alpin-Zeitschriften. Sein Auto hat er 2004 verkauft und fährt seither überwiegend mit den Öffis in die Berge.